Individuelle Förderung

Individuelle Förderung als Grundlage des Gemeinsamen Lernens

Unsere Schulen sollen leistungsfähiger und flexibler werden, um jedem Schüler die Möglichkeit zu geben, seine Chancen und Begabungen optimal zu entfalten.

Die individuelle Förderung aller Schülerinnen und Schüler ist die Leitidee der Schulpolitik des Landes NRW.

Das schulische Konzept basiert auf einem breiten Verständnis von individueller Förderung. Die inklusive Beschulung ist für uns ein erweitertes Verständnis und eine noch vielseitigere Umsetzung der individuellen Förderung.

Zum Verständnis der Individuellen Förderung an der Lambertus Schule in Walstedde

Den Begriff „individuelle Förderung“ verbinden insbesondere Eltern mit Assoziationen wie Förderung in Kleinstgruppen, individuell auf ihr Kind abgestimmtes Material und möglichst einer eins zu eins Betreuung durch die Lehrerin / den Lehrer.

Das Schulgesetz legt jedoch eine sehr viel weitere Definition des Begriffs „individuelle Förderung“ zugrunde.

Intention der „individuellen Förderung“ ist es demnach, den Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten zu schaffen, ihre Entwicklungspotenziale möglichst vielseitig auszuschöpfen.

Das Selbstverständnis der Individuellen Förderung an der Lambertus Schule:

Ein umfassendes Konzept schulischen Handelns, dem

eine am einzelnen Schüler orientierte,

zur Gemeinschaft führende,

pädagogisch-didaktische Handlung zugrunde liegt.

aus: PPP Infoabend zur Einschulung

Hierfür muss das gesamte schulische Handeln einbezogen werden. Wir haben es daher mit einem sehr komplexen Aufgabenfeld zu tun, indem es um die Förderung von Einstellungen und Haltungen, des Arbeits- und Sozialverhalten, der Fachlichkeit und der Leistungen und der Begabungen und Neigungen geht.

Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die Handlungsfelder der Individuellen Förderung gegeben, in denen sich das Kollegium durch unterschiedliche Vorhaben engagiert:

Link: Übersicht über die Handlungsfelder der Individuellen Förderung

Förderung von Schüler/Innen mit besonderen Förderbedarfen

Es ist deutlich erklärte Absicht, Kinder mit einem Handicap verstärkt in das Regelschulsystem zu integrieren und zu inkludieren.

Bereits seit acht Jahren hat sich die Lambertus Schule die Beschulung von Kindern mit erhöhtem Förder- bzw. Unterstützungsbedarf zur besonderen Aufgabe gemacht.

An unserer Schule werden ca. 15 % der Schüler mit besonderem Förderbedarf beschult. Die Unterstützungsbedarfe an der Lambertus Schule umfassen z. Z. die sonderpädagogischen Bereiche: Lernen, sozial – emotionale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sprache und Hören. Der Schulalltag zeigt, dass darüber hinaus weitere Kinder durch einen teils erheblich erhöhten Förderbedarf auf direkte, individuelle und sofortige Hilfen angewiesen sind. Einem späteren Hilfs- und Förderbedarf soll so vorgebeugt bzw. entgegen gewirkt werden.

Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sowie GL Lehrer/innen unterstützen an den Stellen, wo sich Bedarf zeigt.

 Unsere Zielsetzung ist die individuelle Unterstützung einzelner Schüler zur Hinführung bzw. Ermöglichung einer möglichst gewinnbringenden Teilhabe am Unterricht, einer gelingenden sozialen Interaktion und einer möglichst positiven persönlichen und familiären Entwicklung.

 Das detaillierte Förderkonzept liegt zur Einsicht in der Schule aus.