Informationspflicht der Eltern

Es gilt das Gebot zur engen und vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten. Die Elternberatung ist rechtlich als Aufgabe der Schule und der Lehrkräfte verankert.

Im Rahmen ihrer Informationspflichten ist von Eltern jedoch zu erwarten, sich über den Lern- und Leistungsstand ihres Kindes in der Schule eigeninitiativ zu erkundigen. Dies ist besonders da von Bedeutung, wo Eltern bereits durch die Schule über das Vorhandensein von Problemen informiert wurden. Die Eltern sind verpflichtet, die Schule bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützen. Das heißt: Sie sind gehalten, die erzieherische Aufgabe der Schule nicht nur zu dulden, sondern aktiv zu begleiten. Als Mitglied der Klassenpflegschaft sind Eltern nicht nur berechtigt sondern auch gefordert, ihren Beitrag zu leisten und an deren Sitzungen teilzunehmen.

Elternsprechtag

Um diesen Informationspflichten regelmäßig nachkommen zu können, finden in jedem Schuljahr zwei Elternsprechtage statt. Sie werden an drei aufeinander folgenden Tagen nach vorheriger Terminabsprache abgehalten. Aber auch darüber hinaus finden bei Bedarf und nach vorheriger terminlicher Vereinbarung Informationsgespräche zwischen Lehrern und Erziehungsberechtigten statt.

Um der Bedeutung einer sinnvollen Beratung und eines produktiven Austauschs Rechnung zu tragen, sehen wir von Beratungsgesprächen vor oder während des Unterrichts ab.