Walstedder feiern Namenspatron

Walstedder feiern Namenspatronen Lambertus

Mehr als 180 Kinder und Erwachsene trotzten am Donnerstagabend dem Regen bei den Lambertusspielen in Walstedde.

WALSTEDDE – Altes Brauchtum präsentierten die Kinder des dritten und vierten Jahrgangs der St. Lambertus Grundschule am Donnerstagabend auf dem Kirchplatz.

Das Lambertusfest, zu Ehren des heiligen Lambertus, mit seinen plattdeutschen Liedern und Singspielen findet seit Ende des 1. Weltkrieges in Walstedde statt.

Mehr als 180 Kinder und Erwachsene trotzten am Donnerstagabend dem Regen. Mit dem Ruf „Kinder kommt runter, Lambertus wird munter“ und begleitet von den jugendlichen Trommlern des Spielmannszugs Jan Berkemeier, Nils Eickhoff und Steffen Berenbrock ging es in einem kleinen Umzug von der Grundschule zum Kirchplatz.

Nachdem die aufgestellte Pyramide mit den mitgebrachten Blumen geschmückt worden war,

zeigten die Kinder, was sie in den Tagen zuvor einstudiert hatten. Ob bei der Ballade vom Edelmann (Christian Höhne) und Schäfer (Lukas Prall) oder beim bekannten Singspiel „Wenn der Topf aber mal ein Loch hat“, in dem der liebe Heinrich (Sebastian Hubmann) die dumme Liese (Lina Starkmann) zum Wasser holen schickt oder beim „Der Herr der schickt den Jockel aus“, die jungen Schauspieler überzeugten mit tollem Gesang und begeistertem Spiel.

In diesem Jahr waren die kreativen bunten Kostüme und liebevoll geschminkten Gesichter besonders auffällig.

Beim „Oh Buer wat kost’t dien Hei?“ wurde der Bur wieder vom einzigen erwachsenen Darsteller (Hermann Schauf) gespielt, während der dritte Jahrgang Frau, Magd, Knecht, Kind, Pupp und Pottlecker mimten.

Mitglieder des Heimatvereins und der Kolpingsfamilie sorgten bei den traditionellen Liedern wie dem Lambertuslied, oder „Guter Freund ich frage dir“, für einen kräftigen Gesang.

Beide Vereine unterstützen seit 2013 die Grundschule bei der Vorbereitung und Durchführung der Lambertusspiele mit dem Ziel, das Lambertusfest wieder als Traditionsfest für das ganze Dorf zu etablieren.

Für die richtige Melodie sorgte Anke Simon aus Ameke mit ihrem Keyboard.

Mit dem Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“, beendete Schulleiterin Birgitta von Rosenstiel die Veranstaltung. Bevor die Kinder auseinandergingen, umringten sie alle Pater Johny, der sie mit einer großen Schüssel Bonbons für ihr Engagement belohnte. – da

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