Die erste Schulzeit

Der Einschulungstag

Der Einschulungsmorgen beginnt am zweiten Schultag nach den Sommerferien mit einem ökumenischen Gottesdienst (8.30 bis 9.00 Uhr) im Paul Gerhardt Haus.

Um 9.15 Uhr finden sich alle neuen Schulkinder mit ihren Familien auf dem Schulhof der Lambertus Schule ein. Dabei begrüßt die gesamte Schulgemeinschaft die Neulinge mit einem Spalier, durch das sie an ihrem ersten Schultag ins Schulgebäude gelangen. (Am letzten Schultag am Ende des 4. Schuljahres werden sie ebenfalls durch ein Spalier der Schulgemeinschaft unsere Schule wieder verlassen.)

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Schulleiterin folgt ein kleines Programm, gestaltet von Kindern der anderen Jahrgänge. Dann verteilen die Paten aus den      3. Klassen ein kleines Begrüßungsgeschenk und geleiten ihr Patenkind mit den neuen Klassenlehrerinnen bzw. Klassenlehrern in ihren Klassenraum. Dort findet die erste Unterrichtsstunde statt.

In der Zwischenzeit werden die Eltern von Vertretern des 2. Jahrgangs mit Kaffee und Kuchen in der Schulhalle bewirtet.

Der Förderverein stellt sich und seine Arbeit vor und wirbt um neue Mitglieder.

Im Anschluss an die Unterrichtsstunde erfolgen Klassenfotos durch die örtliche Presse. Auch die Eltern erhalten hierzu Gelegenheit.

Danach gehen die „Buskinder“ mit ihren Eltern zu den bereit stehenden Bussen, wo ihnen die wesentlichen Verhaltensweisen und Informationen für ihre zukünftigen Fahrten mitgeteilt werden. Die Kinder sollten zur Einübung bereits an diesem Tag mit dem Bus nach Hause fahren.

 

Die ersten Schulwochen

 In dieser Anfangsphase steht für die neuen Schülerinnen und Schüler zum einen das Kennenlernen der neuen Umgebung, der Personen des Schullebens sowie der Mitschüler anderer Jahrgänge im Vordergrund. Zum anderen müssen sie sich an die Grundstrukturen des Schulmorgens und an die neuen Lernstrukturen gewöhnen und sich vor allem als eigene Lerngruppe zusammen finden. Nur so kann den neuen Schulkindern eine klare Orientierung für die zukünftige Schulzeit ermöglicht werden.

Patenschaften des dritten Schuljahres unterstützen die Eingewöhnungsphase. Die Paten begleiten ihr Patenkind an den ersten Schultagen in die Pausen und stehen ihnen auch sonst als Ansprechpartner zur Seite.

Damit der Schulweg sicherer wird, hat im Anfangsunterricht die Verkehrserziehung einen besonderen Stellenwert. Dabei wird die Schule von der Polizei unterstützt. Ein Verkehrspolizist kommt in den Unterricht und macht die Erstklässler auf Gefahren, die der Schulweg mit sich bringen kann, aufmerksam. Bei einem anschließenden Gang durch den Ort zeigt er ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr und besondere Gefahrenpunkte.

 

Patenschaften

Schon vor Schuleintritt der neuen Erstklässler verständigen sich die Klassenlehrer des dritten und zukünftigen ersten Jahrgangs über die Patenschaften.

Im Regelfall übernehmen die Kinder der Klasse 3b die Patenschaft über die Kinder der Klasse 1b usw. Die Klassenlehrer der dritten Klassen besprechen mit ihren Schülern die Aufgaben und Pflichten der Patenschaft und treffen gemeinsam die Zuordnung der Schüler.

 

Ziele der Patenschaft:

  1. Hilfestellung für die Neuankömmlinge um sich in den Örtlichkeiten und mit den Schulregeln zurecht zu finden
  2. Unterstützung bei Problemen im Schulalltag (z. B. bei Auseinandersetzungen mit Mitschülern etc.)
  3. ggf. Begleitung auf dem Schulweg
  4. Unterstützung im Unterricht (Erlernen von Techniken, Einführung in die PC – Arbeit etc.)

Weitere Aufgaben ergeben sich im Schulalltag.